
Kurz erklärt
Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Es wird unter anderem für die normale Funktion des Immunsystems, die Zellteilung und zahlreiche Enzyme benötigt. Entscheidend ist eine passende Versorgung – mehr ist nicht automatisch besser.
Ein Zusammenhang, drei Perspektiven
Schematische Orientierung – keine Darstellung einer nachgewiesenen Produktwirkung.
Was Zink im Körper macht
Zink ist an vielen enzymatischen Prozessen beteiligt. Der Körper benötigt es auch für die Herstellung von Proteinen und Erbmaterial. Die Ernährung muss regelmäßig Zink liefern; eine hohe Zusatzmenge ist daraus nicht abzuleiten.
Warum die Ernährung mitentscheidet
Phytat kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor und kann Zink binden. Deshalb unterscheiden DGE und EFSA ihre Referenzwerte nach der Zusammensetzung der Ernährung. Einweichen, Keimen und Sauerteiggärung können den Phytatgehalt verringern.
Referenzwert ist nicht Supplement-Dosis
Ein Referenzwert beschreibt die gesamte Zufuhr aus der Ernährung. Die Zahl auf einem Nahrungsergänzungsmittel beschreibt dagegen dessen Beitrag. Beide Werte sollten nicht gleichgesetzt werden. Für die Beurteilung zählen auch andere Präparate und angereicherte Lebensmittel.
Die Menge im Blick behalten
Eine längerfristig sehr hohe Zinkzufuhr kann unter anderem den Kupferhaushalt stören. Auch Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln sind möglich. Das BfR veröffentlicht deshalb vorsorgliche Höchstmengenvorschläge; diese sind von gesetzlichen Grenzwerten zu unterscheiden.
Forschung richtig einordnen
Zum Symbol im Bild: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Die zugelassene Angabe darf bei Lebensmitteln verwendet werden, die mindestens die Voraussetzungen einer Zinkquelle erfüllen. Das Bild kennzeichnet den Nährstoff, keine amtliche Prüfung eines Produkts. EU-Verordnung 432/2012 (Deutsch)
Für Zink existieren zugelassene EU-Aussagen, etwa zur normalen Funktion des Immunsystems. Sie gelten nur bei erfüllten Verwendungsbedingungen. Daraus folgt keine Aussage zur Vorbeugung oder Behandlung einer Krankheit.
Prostapax FORTE
Die Rezeptur enthält Zink neben Pflanzenextrakten. Menge, Zutaten und Verzehrempfehlung finden Sie auf der Produktseite.
Häufige Fragen
Ist Zink nur für das Immunsystem wichtig?
Nein. Es ist unter anderem auch an Zellteilung, Proteinsynthese und vielen Enzymreaktionen beteiligt.
Bedeutet eine höhere Menge einen größeren Nutzen?
Nein. Die passende Versorgung und die Gesamtzufuhr sind entscheidend; dauerhaft hohe Mengen können unerwünschte Wirkungen haben.
Quellen & weiterführendes Wissen
- NIH: Zink – FachinformationEnglisch
- DGE: Referenzwerte für ZinkDeutsch
- EFSA: Referenzwerte für ZinkEnglisch
- BfR: Höchstmengenvorschläge für ZinkDeutsch, PDF
- BVL/BfArM: Einordnung zinkhaltiger ProdukteDeutsch, PDF
Die Quellen beziehen sich auf den Inhaltsstoff beziehungsweise die jeweils untersuchte Zubereitung, nicht auf einen Wirksamkeitsnachweis des verlinkten AZ-Vitamins-Produkts. Informationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.
